Larissa, 3. Sem. (BSc)

Larissa Das erste Mal, als ich von SimTech hörte, war am Unitag. Ich hatte nicht erwartet, dass der Vortrag mich so sehr überzeugen würde. Mathematik, Physik und mehr in einem... Ich musste mich also noch nicht entscheiden, was ich exakt vorhatte nach dem Abitur. Das wusste ich ehrlich gesagt auch noch nicht so genau: was ich werden wollte, was ich lernen wollte. Außerdem klang es exotisch  – einfach nach etwas, das nicht jeder macht – und folglich umso interessanter für mich. Begeistern konnte ich mich vor allem für SimTech, da ich schon großes Interesse hatte an der Simulationsabteilung in der Firma, in der ich mein BOGY-Praktikum absolviert hatte. Allein die Vorstellung, dass man so gut wie alles am Computer mathematisch ausdrücken, berechnen und Vorhersagen treffen kann, faszinierte mich.

Nach dem Bewerben und Einschreiben für SimTech besuchte ich den Informatik-Kurs und den Mathe-Kurs des MINT-Kollegs. Vor allem Dank des Mathe-Vorkurses wurde mir der Einstieg ins Studium deutlich erleichtert. Man hatte durch den Kurs schon mal gesehen, wie es im Studium voraussichtlich abläuft. Zum ersten Mal Probleme hatte ich mit Analysis 1, da ich die Scheinklausuren vollkommen falsch eingeschätzt hatte. Geholfen hat mir dabei jede(r) SimTech-Student(in), den/die ich gefragt habe! Und an dieser Stelle sei nochmals angemerkt: wenn Analysis 1 nicht so gut läuft, heißt das nicht, dass Analysis 2 oder 3 auch nicht klappt!!! Auch diese Aussage hat mich überrascht, bevor ich es selbst erlebt habe. Es ist meiner Meinung nach eine der wichtigen Erfahrungen im Studium: hinfallen, aber wieder aufstehen und sich nicht entmutigen lassen, wenn sich der eigene Traum nicht so einfach erfüllen lässt!

Zum dritten Semester hin habe ich mit meinem ersten HiWi-Job angefangen (Mathe-Vorkurs Tutor) und danach gleich den zweiten angehängt (HiWi-Job am Institut für Wasser- und Umweltsystemodellierung). Der Beweggrund dafür war, die ersten Erfahrungen in einem Job zu sammeln.